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Das königliche Schloss Gripsholm

Als wir 2015 das erste Mal in Schweden waren, fand gerade eine Hochzeit auf dem Schloss statt und somit konnten wir es nicht besichtigen. Jetzt 11 Jahre später hatten wir endlich die Gelgenheit, und es hat sich mehr als gelohnt!

Laut Google brauchen die meisten Besucher 1,5-2 Stunden. Wir waren ca. 3,5 Stunden im Schloss und lediglich unser Hunger hat unser herausgetrieben, ansonsten währen wir vermutlich noch viel länger geblieben. Hier muss man dazu sagen, wir interessieren uns Beide sehr für Kunst und Kunsthandwerk.

Wir hatten keine Führung gebucht, sondern das Schloss selbst erkundet. Am Eingang gibt es Informationsmaterial in verschiedenen Sprachen (auch in Deutsch) und wir hatten uns eine Broschüre auf schwedisch mitgenommen.

Im Schloss kann man beeindruckende Kunstwerke und wunderschöne antike Möbel betrachten. Jedoch allein schon die Wände, Böden und Decken sind so reich verziert, dass man kaum weiss wo man zuerst hinschauen kann.

Das Schloss hat eine interessante Geschichte. Erbaut wurde es im 16. Jahrhundert von Gustav Wasa. Die Räume sind teilweise noch im selben Zustand und bis auf ein Raum können alle betreten und betrachtet werden. Es ist faszienierend zu sehen wie sich die Einrichtung über die verschiedenen Epochen und Könige geändert hat. Zumal einige Räume dann auch als „königliches Gefängnis“ dienten. Und wenn solche Pracht ein Gefängnisraum hat: es gibt schlimmere Bedingungen um in Gefangenschaft zu verbringen.

Neben den verschiedenen Einrichtungsstilen und Möbeln beherbergt Gripsholm auch die staatliche Galeriesammlung und somit können die verschiedensten Portraits bestaunt werden. Die Sammlung ist sehr beeindruckend (auch wenn man sich nicht für Kunst interessieren sollte).

Der wohl beeindruckenste Raum war wohl das Theater und auch der Raum unter/hinter dem Theater. Hier können die verschiedenen Mechanismen betrachtet werden mit denen die einzelnen Kulissen und Effekte erzeugt werden können. Angeblich ist das Theater bisheute funktionsfähig.

Das fotografieren ist im Inneren des Schlosses (ohne Blitz) für den privaten Zweck erlaubt, ich habe eine Fotoerlaubnis auf Nachfrage erhalten und kann euch also ein paar der Fotos die ich gemacht habe hier zeigen.

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