Strängnäs
Strängnäs ist eine Stadt in der Provinz Södermanlands län. Die Stadt Strängnäs liegt zwischen Eskilstuna und Stockholm. Von beiden Orten ist die Stadt sowohl mit dem Zug als auch mit dem Auto gut erreichbar. Der Parkplatz am Hafen bietet auch die Möglichkeit sein Fahrzeug zu laden, ist jedoch sehr klein und bei erhöhten Besucheraufkommen enstprechend schnell voll. Wir hatten Glück und noch den letzten freien Platz ergattern können.
Die Stadt ist eher klein und alles kann innerhalb weniger Minuten bequem zufuß erreicht werden. Nach unserer Ankunft sind wir direkt ersteinmal lecker Essen geganngen. Wir hatten mega leckeres Sushi im „Ariu Sushi“ und ich würde es jederzeit wieder empfehlen. Das Sushi wurde frisch zubereitet und liebevoll angerichtet. Auch gab es selbstverständlich glutenfreie Sojasoße dazu.
Nach der viel zu großen Portion (wir hatten das Familiensushi- zu zweit) habe wir erstmal einen Verdauungsspaziergang zur Kathedrale gemacht. Wir waren bestimmt 45 Minuten in dieser beeindruckenden Kirche. Hätte nicht um 15 Uhr eine Taufe stattgefunden währen wir vermutlich noch länger geblieben. Im inneren der Kirche waren beeindruckende Deckenmalereien sowie reichverzierte steinere Särge aufgestellt. Die Priesterin und alle Angestellten waren sehr freundlich und hilfsbereit, alle Fragen wurden beantwortet und uns entsprechend weitergeholfen. Das Interesse an der Bibliothek war geweckt, doch leider war diese gerade im Moment nicht geöffnet, entsprechende Kontaktinformationen haben wir jedoch erhalten. Sollten wir diese noch besuchen, kommt hier ein extra Beitrag.
Als wir die Kirche wegen der erwähnten Taufe verlassen haben, sind wir noch um die Kirche herum geganngen. Ich habe die verschiedenen Runensteine die in die Kathedrale eingemauert sind, fotografiert und Flo hat mit einer Taschenlampe in die Lüftungsschlitze geleuchtet die im Fundament sind. Durch die Schlitze konnte man verschiedenste Särge sehen. ( In der folgenden Nacht hat Flo sich übrigens über historische Särge und Bestattungen im Mittelalter informiert^^) Eine Besichtigung der Katakomben ist soweit wir wissen jedoch leider nicht möglich. Dafür konnte man die Orgelmusik zur Taufe auch im Außenbereich gut hören und ich war doch etwas überrascht als die Melodie von Pippi Langstrumpf ertönte.
Nachdem Besuch der Kirche war es aber höchste Zeit für eine Fika und diese haben wir im „Café Grassagården“ gemacht. Es gab glutenfreien Kuchen, sizilianische Zitronenlimo für mich und Flo hatte einen Kaffe. Ein kleinen (erfolgreichen) Abstecher in den Secondhandladen „Loop“ haben wir auch unternommen.
Zum Schluss sind wir noch zur Wettermühle spaziert. Diese Mühle sitzt auf einer Anhöhe und man hat eine schöne Aussicht auf Strängnäs. Leider waren wir außerhalb der Sommersaison da und somit war keine Besichtigung im Inneren möglich. Wenn ihr im Sommer in Strängnäs seid, informiert euch hier wann eine Besichtigung möglich ist.
Jetzt kommen noch ein paar Bilder für euch.
Eure Evi


















